Glossar
Kopflastig – was heißt das beim Padelschläger?
Auswertung von Herstellerdaten, Fachtests und Spielermeinungen · redaktionell geprüft · kein LabortestSo bewerten wir
Kopflastig nennt man einen Padelschläger, dessen Schwerpunkt weit oben im Schlägerkopf liegt. Fachleute sprechen auch von hoher Balance. Kopflastige Schläger bringen bei Schmetterbällen viel Masse in den Ball und erzeugen dadurch mehr Power. Dafür sind sie schwerer zu kontrollieren und in schnellen Ballwechseln am Netz träger.
Stand:
Kopflastigkeit ist typisch für Schläger in Diamantform, deren Fläche nach oben gezogen ist. Das Gegenteil ist eine grifflastige oder niedrige Balance.
Vorteile:
- mehr Wucht über Kopf, etwa beim Smash oder bei der Víbora
- stabiler bei harten Treffern im oberen Flächenbereich
Nachteile:
- weniger Kontrolle, vor allem in der Abwehr [1]
- fühlt sich schwerer an, als das Gewicht vermuten lässt
- mehr Hebel auf Handgelenk und Ellbogen
Kopflastige Schläger eignen sich vor allem für erfahrene, offensive Spieler mit sauberer Technik. Wer Armbeschwerden hat, wählt eher einen grifflastigen Schläger. Mehr dazu im Ratgeber Padelschläger bei Tennisarm.
Häufige Fragen
Ist ein kopflastiger Padelschläger für Anfänger geeignet?
Meist nicht. Kopflastige Schläger verzeihen Fehltreffer schlechter und lassen sich in der Abwehr schwerer führen. Anfänger kommen mit grifflastigen, runden Schlägern meist besser zurecht.